Presseartikel und Mitteilungen

29.03.2017, Tübingen
digital, online, papierlos, vernetzt - Arbeitskreis Schule Wirtschaft Reutlingen zu Besuch beim Finanzamt Tübingen

Kein Unternehmen, kein Amt, keine Schule kommt ohne Verwaltung aus. Im Back Office eines Unternehmens laufen viele Prozesse zur Unterstützung des Kerngeschäftes zusammen. Die öffentlichen Verwaltungen, z.B. die der Städte, Kommunen und Landkreise sind oftmals wichtige Arbeitgeber vor Ort und bilden in verschiedenen Berufen aus.

Es gibt viele interessante Verwaltungsberufe, die spannende Aufstiegschancen bieten, weit weg von den altbekannten Klischees, die immer wieder über Verwaltungsberufe kursieren: Langweilig, eintönig, dröge. Was ist dran an diesen Vorurteilen? Wie wird heute in modernen Verwaltungen gearbeitet?

Diesen Fragen ging der Arbeitskreis Schule Wirtschaft Reutlingen bei seiner aktuellen Veranstaltung beim Finanzamt Tübingen nach. Die Teilnehmenden der Nachmittagsveranstaltung, Lehrkräfte aus allen Schulbereichen, Firmenvertreter, Vertreter der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer, von Südwestmetall, dem Verband der Metall- und Elektroindustrie und von Bildungseinrichtungen, waren zu Gast bei einer der modernsten öffentlichen Verwaltungen in unserer Region und konnten am Beispiel der Modernisierung des Besteuerungsverfahrens erfahren, wie Digitalisierung im Finanzamt funktioniert.

Als Vorsitzende des Arbeitskreises begrüßte Susanne Merkh die Teilnehmer und ging auf die Bedeutung des Arbeitskreises ein, der durch regelmäßig stattfindende Betriebsbesuche vor allem die duale Ausbildung und das duale Studium in den Fokus stellt: „Das Schule Wirtschaft Netzwerk  ist ein sehr guter Weg, um die Jugendlichen in ihrer Berufsfindung zu unterstützen.“

„Schule Wirtschaft fördert zudem den Austausch zwischen Unternehmen und Schulen. Das Netzwerk hilft Ideen, aber auch Problemstellung anzusprechen und unterstützt  Schulen und Unternehmen zu den Themen Bildung direkt vor Ort.“, ergänzte Gerrit Chilla von der Südwestmetall Bezirksgruppe Reutlingen.
Manja Hannemann, die die Geschäftsstelle des Arbeitskreises leitet, betonte, „..dass die digitale Verwaltung heute ein Muss ist und dass es nun darum geht, schrittweise Qualifikationsanforderungen und Ausbildungsinhalten an die neuen Anforderungen anzupassen“.

Margit Holzwarth, die Ausbildungsleiterin des Finanzamt Tübingen, stellte die Ausbildungsberufe vor und erläuterte, welche Voraussetzungen Azubis für eine Karriere beim Finanzamt Tübingen mitbringen müssen und wie das Amt versucht, Schüler  schon frühzeitig, z.B. durch Kooperationen mit Schulen, für eine Ausbildung zu gewinnen und vorzubereiten. Im Anschluss an die Vorträge hatten die Gäste auf dem Markt der Möglichkeit die Gelegenheit, weitere öffentliche Verwaltungen, wie zum Beispiel das bischöfliche Ordinariat aus Rottenburg, das Amtsgericht Tübingen, die Stadt Tübingen, das Landratsamt Tübingen oder das Hauptzollamt kennenzulernen. Abgerundet wurde der Nachmittag durch die kompetente Führung der Sachgebietsleiterin Michaela Leiss durch das historische Gebäude der Thiepvalkaserne.

Amtsleiter Dieter Möhler bei der Vorstellung des Finanzamtes
 

Info:
Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Reutlingen fördert intensiv die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen, engagiert sich für einen besseren Übergang von der Schule ins Berufsleben, die ökonomische Bildung und für die Stärkung der MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Regelmäßig werden zu diesen Themen Veranstaltungen für Vertreter aus Schulen und Unternehmen angeboten. Dr. Jan Vetter, Vorsitzender Wirtschaft des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Reutlingen und Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Reutlingen und Susanne Merkh, leiten den Reutlinger Arbeitskreis. Eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern von Unternehmen,  dem Staatlichen Schulamt, von Schulen, Verbänden, der Handwerkskammer sowie der Industrie- und Handelskammer unterstützt den Vorstand. 

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