Presseartikel und Mitteilungen

26.04.2016, Ulm
Besuch des Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ)

Der Arbeitskreis Schulewirtschaft besuchte die innovative Stiftung Liebenau in Ulm, die mit viel Engagement und Erfolg verschiedene Ausbildungen für Menschen mit Behinderung anbietet.

Als Außenstelle der Liebenau Berufsbildungswerk gemeinnützige GmbH (vormals Berufsbildungswerk Adolf Aich gGmbH) bietet das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) in Ulm für junge Menschen, die fähig sind, in Betrieben zu arbeiten, aber noch einen gewissen Betreuungsbedarf haben, betriebsnahe Ausbildungen an. Die Ausbildung kann in der RAZ integrativ oder RAZ kooperativ absolviert werden.

SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Schulen und Unternehmen. Gemeinsam erfolgt die Gestaltung der Berufsorientierung und der Übergang von Schule in Ausbildung, Studium und Arbeitsleben. Sie setzt Impulse für die Weiterentwicklung von Bildungsplänen und fördert mit Veranstaltungen und Projekten die Berufs- und Studienorientierung von Schülerinnen und Schülern.

Ein Einblick in das RAZ, mit vielen neuen Ansätzen der Integration von Menschen mit Behinderung

Die Ausbildung ist ein zentrales Thema für Menschen mit Behinderung. Birgit Simon, Einrichtungsleiterin des RAZ, begrüßte die Arbeitskreismitglieder und stellte das Unternehmen an Hand einer erfrischenden Präsentation vor. Sie berichtet von den Anfängen bis hin zum Kauf des Hauses. Sie stellte die einzelnen Berufsbilder in den einzelnen Bereichen Ernährung, Verkauf & Service und Handwerk vor. Sie wies auch darauf hin, dass, wenn es gewünscht ist, überregional in der Stiftung Liebenau Ravensburg mit angeschlossenem Internat eine Ausbildung angestrebt werden kann. In ihrem Haus finden auch Menschen mit Mitgrationshintergrund ihren Platz. Dann steht noch zur Verfügung eine hauseigene Schule, ist eine staatlich anerkannte gewerbliche, kaufmännische, haus- und landwirtschaftliche Sonderberufs- und Sonderberufsfachschule. Dort werden die Schüler und Auszubilden auch tatkräftig unterstützt oder für das Berufsleben vorbereitet. Nach der anschließenden Fragerunde, die dankend von den Mitgliedern angenommen wurde, führte Birgit Simon die Mitglieder durchs Haus. Somit konnten diese einen guten Einblick über die Arbeitsstätten des einzelnen Ausbildungsberufs gewinnen.

Zum Abschluss stand Birgit Simon noch für Fragen zur Verfügung. Anschließend bedankte sich Maria Fischer Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT/Servicestelle Ulm im Namen der Mitglieder für die informative, gelungene und erfrischende Veranstaltung und überreichte Birgit Simon ein Präsent.

https://www.raz-ulm.de/index.html

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